Einen Kredit in der Ausbildung für das Auto aufzunehmen, das ist nicht immer leicht. Ein Ausbildungsgehalt lässt keine großen finanziellen Sprünge zu. Welche Möglichkeiten zum Erfolg führen können, damit setzt sich der Beitrag auseinander.
Kredit in der Ausbildung für ein Auto – Ausgangslage
Ein Kredit in der Ausbildung für ein Auto ist ein verständlicher Kreditwunsch. Niemand, der den ganzen Tag lang arbeitet, nimmt gern die Unbequemlichkeiten des öffentlichen Verkehrsnetzes auf sich. Lange Fußwege und Wartezeiten sind, ohne ein eigenes Fahrzeug, unausweichlich. Die Sinnhaftigkeit eines Kreditwunsches hat leider nur wenig Auswirkungen auf die Bewilligungsfähigkeit. Für den Kreditsachbearbeiter zählt nur die Kreditsicherheit für die Kreditvergabe. Dazu muss der Kreditnehmer bestimmten Anforderungen genügen. Es zählt: das Einkommen, der sichere Arbeitsplatz und die saubere Schufa bei der Kreditvergabe ohne Bürgen. Außerdem muss der Kreditnehmer volljährig sein.
Alles andere, wie die Sinnhaftigkeit des Wunsches, ist schmückendes Beiwerk, aber nicht mehr. Die Situation eines Auszubildenden spricht nur in wenigen Ausnahmefällen für eine problemlose Kreditbewilligung. Lediglich Beamte auf Widerruf, in der Ausbildung zum höheren Dienst, können von sich aus die Hürden einer Kreditvergabe meistern.
Kreditvoraussetzungen bei gewerblichen Kreditgebern
Alle gewerblichen Kreditanbieter sind gesetzlich dazu verpflichtet, sehr sorgfältig bei der Kreditvergabe vorzugehen. Qualifiziert sind Kreditnehmer für Ratenkredite nur, wenn sie ein sicheres regelmäßiges Einkommen oberhalb der Pfändungsfreigrenze nachweisen können. Bei einem Azubi ist dies ein Nettoeinkommen von etwa 1050 Euro. Kaum ein „gewöhnlicher“ Auszubildender kann diese Summe erreichen. Die nächste Hürde für den Kredit in der Ausbildung, für das Auto, ist die Arbeitsplatzsicherheit.
Ein Ausbildungsverhältnis endet spätestens am Tag der bestandenen Prüfung. Ein Ratenkredit, sollte er über das Einkommen bewilligungsfähig sein, muss spätestens bis dahin zurückgezahlt sein. Grundsätzlich möglich sind damit nur sehr kleine Kreditsummen, die über eine sehr kurze Laufzeit zurückgezahlt werden müssen. Der Traum vieler Auszubildender, einen wirklich schicken und schnittigen Gebrauchtwagen zu erwerben, ist an dieser Stelle ausgeträumt. Möglich bleibt die Finanzierung eines sehr preiswerten Altfahrzeugs über den Dispokredit.
Wer sich damit nicht abfinden möchte, der muss nach Alternativen suchen. Eine Alternative, die den Verbleib bei gewerblichen Kreditangeboten ermöglicht, ist die Bürgschaft. Ein solventer Bürge übernimmt gegenüber dem Kreditgeber die Haftung für den Kredit. Kommen die Raten in Verzug, so muss der Bürge dafür haften. Geht alles glatt, so hat die Bürgschaft keine negativen Konsequenzen.
Private Geldquellen nutzen
Private Geldgeber sind, bei ihren Kreditvergaben, an weniger gesetzliche Regeln gebunden. Sie müssen auch keinem Vorgesetzten gegenüber Rede und Antwort über ihre Kreditentscheidungen stehen. Die meisten privaten Kleinanleger folgen ihrem Gefühl bei der Kreditvergabe.
Genau dies ist die Chance den Kredit in der Ausbildung, für ein Auto, tatsächlich bewilligt zu bekommen. Für private Anleger zählen nicht nur die harten Fakten, nun haben die Argumente der Sinnhaftigkeit des Kreditwunsches einen höheren Stellenwert. Ebenso schlüssig sollte allerdings auch erklärt sein, wie der Kredit zurückgezahlt werden kann. Investoren zu finden, das ist keine Schwierigkeit. Verschiedene Internetportale bieten diese Dienstleistung sogar kostenlos an.




